| Mikronährstoff |
L-TRYPTOPHAN essentielle Aminosäure |
| Durchschnittlicher Tagesbedarf und Dosierungsbereiche |
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Nahrungsergänzung: 250-1000mg |
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therapeutische Dosierungen: 1-3g | |
| Stoffwechselfunktionen |
| L-Tryptophan ist die Vorstufe des Neurotransmitters Serotonin und des Hormons Melatonin, Substanzen, die entscheidend sind für die Regulation der Stimmungslage, des Schlaf-Wach-Rhythmus, der Appetitkontrolle und der Stresstoleranz. |
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Bildung von Niacin (Vitamin B3) |
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Co-Faktor bei der Bildung von Prolactin und Wachstumshormon | |
| Mangelsymptome |
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Schlafstörungen |
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Konzentrationsstörungen, geringe Stresstoleranz |
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Depressionen |
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Spannungszustände, Nervosität, Stimmungsschwankungen |
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vermindertes Sättigungsgefühl, Heisshunger | |
| Belegte Anwendungen |
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Ein- und Durchschlafstörungen (500-1500mg, kombiniert mit Vitamin B6 und Magnesium) |
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Spannungszustände, Stimmungsschwankungen |
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Depressionen (auch Wochenbettdepressionen) |
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Appetitregulation (500-1000mg, 2x täglich) |
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Arthritis (begleitend) | |
| Besonderes |
| Verschiedene Aminosäuren konkurrieren mit L-Tryptophan um den Transport durch die Blut-Hirn-Schranke, sodass bei Eiweiss-Aufnahme die Verfügbarkeit von L-Tryptophan im Gehirn sinkt: |
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Einnahme zwischen den Mahlzeiten (genügend Abstand zur letzten Eiweissaufnahme) |
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zur Erzielung einer schlaffördernden Wirkung: Einnahme 45 Minuten vor dem zu Bett gehen, Abstand zur letzten Mahlzeit 2 Stunden |
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bei langfristiger Einnahme: Einnahmepausen einlegen (z.B. alle 3-5 Wochen) |
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Vorsicht bei gleichzeitiger Einnahme von Antidepressiva und Psychopharmaka (Wirkungsverstärkung!) | |